Küchenschelle, Hallers

Pulsatilla halleri

Habitus: Bis 30 cm hohe, zottig behaarte Pflanze. Der Stengel ist einblütig.

Blätter: Die Grundblätter erscheinen nach der Blüte und sind langgestielt. Die Blattfläche ist voll entwickelt 5-12 cm lang, anfangs dicht, später locker langhaarig, unpaarig gefiedert. Die Fiedern sind nochmals zerteilt.

Blüten: Die Blüte ist aufrecht, 3-4 cm lang, mit sechs Blütenblättern, blau- bis rotviolett, außen lang seidenhaarig. Die Früchte sind seidig zottig behaart, mit bis 5 cm langem, federig behaartem Griffel.

Blütezeit: Mai bis April.

Standort

Lichte Kiefernwälder, auf Kalk und Dolomit, von 400 bis 1650 m.

Allgemeine Verbreitung

Seealpen bis ins Wallis, steirischen Alpen im Murgebiet.

Küchenschellen - eigentlich müssten sie “Kühchenschelle” heißen (von “Kühchen”, der kleinen Kuh) - enthalten giftige Alkaloide, die bei Mensch und Tier zu Kreislauf- und Atemlähmungen führen können. Früher als Mittel gegen Gicht oder Grippe verwendet, werden sie heute noch in der Homöopathie eingesetzt. 

Eingetragen am 22.02.2016Aktualisiert am 18.05.2016 14:42:04