Erdrauch, blasser

Fumaria vaillantii

Habitus: Die einjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 cm.

Der Stengel wächst aufrecht bis aufsteigend und ist verzweigt.

Blätter: Die Laubblätter sind doppelt gefiedert und besitzen Blattzipfel, die 2- bis 6- mal so lang wie breit sind.

Blüten: Der Blütenstand ist 6- bis 15-blütig. Die Tragblätter erreichen Längen von bis zu 2,5 mm und sind etwa dreiviertel so lang wie die 1,5 bis 3 mm langen, aufrecht abstehenden Fruchtstiele. Die Blüten besitzen eine Länge von 5 bis 6 mm, sind weißlichrot gefärbt, haben dunkle Flügel und sind an der Spitze mit einem dunkelpurpurnen Fleck versehen. Die Kelchblätter haben eine Länge von bis zu 1mm und sind etwa halb so breit.

Frucht: Die kugelige Frucht hat einen Durchmesser von 1,7 bis 2,4 mm und ist vorn stumpf.

Blütezeit: Mai bis Oktober.

Standort

Der Blasse Erdrauch wächst in Ackerunkrautgesellschaften, auf Brachen, an Wegen, in Gärten sowie auf Schutt. Er ist ein Stickstoffzeiger, der mäßig trockene oder frische, nährstoff- und kalkreiche Lehmböden bevorzugt, kalkliebend / collin (montan).

Allgemeine Verbreitung

In fast ganz Europa verbreitet . Darüber hinaus findet man sie in Nordwestafrika und östlich bis Zentralasien. In Deutschland kommt der Blasse Erdrauch vor allem im südlichen Teil häufiger vor. Im Norden und Westen des Gebiets fehlt er jedoch über große Strecken.

In Österreich ist die Art im Pannonischen Gebiet häufig zu finden. In der Schweiz kommt der Blasse Erdrauch allgemein zerstreut vor.

Eingetragen am 17.02.2016Aktualisiert am 21.02.2016 9:21:01