Kalifornienmohn

Eschscholzia californica

Habitus: Die einjährige Pflanze kann auch ausdauernd sein und erreicht eine Höhe bis zu 60 cm.

Blätter: Die Blätter bestehen aus schmalen linealischen Abschnitten und haben eine blaugrüne Farbe. Die Laubblätter sind dreifach fiederteilig, die Zipfel schmallinealisch.

Blüten: Die Kelchblätter sind mützenartig miteinander verwachsen, beim Aufblühen als Ganzes abfallend. Die Narbe ist fädlich , die Krone gelb bis orange, selten rot. Die linealen Blüten sind feingeteilt, bis zu 3,5 cm im Durchmesser werden die leuchtenden gelben Blüten, die an langen Stielen sitzen.

Frucht: Die Frucht ist eine 10 cm lange Schote, deren beide Hälften aufspringen und so für die Verbreitung der Samen sorgen.

Blütezeit: Juni bis Oktober.

Standort

Als Zier- und Bienenweidepflanze kultiviert, sehr selten verwildert.

Allgemeine Verbreitung

Beheimatet westlich des Felsengebirges zwischen Mexiko und Kanada. Bei uns als Gartenzierpflanze beliebt.

Heilwirkung: Die Indianer verwenden den Goldmohn als Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie als mildes Schmerzmittel. Zur Giftigkeit: Der Goldmohn enthält in der Wurzel bis zu 1,6% Alkaloide, im Kraut sind nur 0,3% Alkaloide enthalten. Hauptalkaloid der Wurzel ist Allocryptopin im Kraut dominiert Californidin, daneben sind dort noch Allocryptopin und etwas Escholzin enthalten.

Name: Ihren Namen erhielt die Pflanze wegen der leuchtenden gelben Blüten. Den Gattungsnamen Eschscholiza bekam der Goldmohn in Erinnerung an den Zoologen Eschscholtz, der mit dem Dichter Adalbert Chamisso zusammen auf einer Weltumseglung im Jahre 1815 die Pflanze in Amerika entdeckte. Der Artname weist auf das Herkunftsland hin. Seine Herkunft ist, wie der Name schon sagt Kalifornien, wo er an Wegrändern und auf Ödland häufig anzutreffen ist und oft große leuchtende Felder mit seinen schönen Blüten bildet.

Dieser Anblick muss bei den ersten weißen Siedlern in Amerika einen so großen Eindruck hinterlassen haben, dass sie das Land “land of fire” (Land des Feuers) nannten.

Eingetragen am 17.02.2016Aktualisiert am 21.02.2016 9:21:29