Hundszahn-Lilie

Erythronium dens-canis

Habitus: Die Pflanze ist ausdauernd, krautig und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 cm. Der Stiel ist rinnig. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane.

Blätter: Die Pflanze besitzt zwei gegenständige Laubblätter, die eiförmig bis ei-lanzettlich sind und 6 bis 10 cm lang werden, sie sind braungrün, dunkelgrün oder graugrün gescheckt.

Blüten: Am Ende des Stiels steht eine einzige nickende Blüte. Die sechs purpurfarbenen, selten weißen Blütenhüllblätter sind rund 3 cm lang und zurückgebogen.

Blütezeit: Februar bis April.

Standort

In Südeuropa und Balkan verbreitet und reicht ostwärts bis in den Kaukasus, nach Sibirien und Japan. Es kommt in Portugal, Spanien, Frankreich und Italien (südwärts bis in die Toskana und Marche), entlang dem Fusse der Südalpen bis ins Burgenland (A), im südöstlichen Ungarn, nach Nordgriechenland sowie nördlich der Alpen in Tschechien und der Slowakei vor.

Allgemeine Verbreitung

In Edellaubwäldern, Waldrändern und feuchten Wiesen, in colliner bis montaner Höhenlagen von 200 bis 2200 Meter.

Nutzung: Die Hunds-Zahnlilie wird zerstreut als Zierpflanze für Gehölzränder, Steingärten und lockere Rasen genutzt. Sie ist seit spätestens 1570 in Kultur. Es gibt mittlerweile mehr als zehn Sorten.

Eingetragen am 15.02.2016Aktualisiert am 21.02.2016 9:27:49