Paradiesvogelblume

Strelitzia reginae

Habitus: Die Pflanze wird bei aufrechtem Wuchs 1,5 Meter hoch.

Blätter: Die bananenartigen Blätter sind fest, dunkel bis bläulich-grün und bestimmen die Endhöhe einer Paradiesvogelblume: höher als das längste Blatt werden sie nicht (0,8-1,5 m).

Blüten: Drei äußere Blütenhüllblätter sind orange gefärbt, eines der inneren ist hellblau. Es wird Labellum genannt und umhüllt Staubblätter und Griffel. Hinzu kommen zwei weitere Blätter des inneren Blütenhüllblattkreises, die schuppenförmig ausgebildet sind und Nektarien überdecken.

Blütezeit: November bis März.

Standort

In vielen Hotelanlagen, Parks, auf Plätzen und in Vorgärten trifft man die Strelizie an.

Allgemeine Verbreitung

Heimat Südafrika. Als exotische Zierpflanze kultiviert. Auf großen offenen Feldern im Norden Teneriffas wie z.B. in Tacoronte oder Los Realejos, wird die Strelizie - hauptsächlich für den Export - angepflanzt.

Name: Der Name Strelitzia geht auf Sir Joseph Banks (1743-1820) zurück, der 1772-1820 als Leiter der Royal Botanical Gardens in Kew bei London wirkte. Unter seiner Ägide wurde Kew zur artenreichsten Pflanzensammlung der Welt. 1773 erhielt Banks das erste Exemplar der Strelitzia und benannte die neue Pflanze nach Charlotte Sophia, Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz (1744-1818), der Gemahlin des englischen Königs Georg III. Der Artname reginae leitet sich von lat. regina „Königin“ ab. Der deutsche Name Paradiesvogelblume ist eine Übersetzung des englischen Namens Bird-of-Paradise-Flower.

Eingetragen am 10.02.2016Aktualisiert am 14.02.2016 12:04:18