Waldrebe, Alpenwaldrebe

Clematis alpina

Habitus: Es handelt sich um eine bis 2 m hohe Schlingpflanze.

Blätter: Die Blätter sind doppelt dreiteilig und gegenständig. Die Blättchen sind rundlich.

Blüten: Die einzelnen achselständigen Blüten hängen an langen, fadendünnen Stielen. Die prächtigen, großen Blütenglocken sind hellblau bis tiefviolett, in der Mitte befinden sich zahlreiche gelbe Staubblätter.

Früchte: Die Fruchtstände, silberne Fruchtschöpfe, die aus den verlängerten behaarten Griffeln zusammengesetzt sind, erinnern allein an die Zugehörigkeit zu den „Hahnenfüßen“.

Blütezeit: Mai bis Juli.

Standort

In lichten Zirben-, Lärchen- und Fichtenwäldern, überwächst Felsen und Schutthalden und steigt bis in die Latschenregion und Alpenrosengebüsche. In schattigen Schluchten hingegen geht sie auch bis ins Tal hinab, sonst 1000 - 2400 m.

Allgemeine Verbreitung

Westliches Areal, das die Pyrenäen, den Apennin und die Westalpen umfasst, und ein östliches Areal, mit den Ostalpen, Karpaten, Nordrussland, Die großen Lücken in ihrer Verbreitung sind durch die Eiszeiten entstanden.

Gartenpflanze: Im Vergleich zu vielen großblütigen Clematisarten hat die Alpen-Waldrebe eine verhältnismäßig kurze Blütezeit - ab Mai ungefähr einen Monat lang. Aber dafür hat sie viele gute Eigenschaften. Sie blüht nicht nur reichlich, sie grünt auch sehr früh, oft schon im April. Nach der Blütezeit trägt sie sehr dekorative, silberglänzende Samenstände, und das Blattwerk fällt erst im Herbst ab.

Eingetragen am 28.01.2016Aktualisiert am 31.01.2016 15:02:21