Wiesenraute, gelbe

Thalictrum flavum

Habitus: Es ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,5 bis 1,5 m erreicht. Die Stengel sind kahl und geriffelt.

Blätter: Die Blätter sind wechselständig, kahl und gestielt. Der Stielgrund der grundständigen Blätter ist breit, häutig berandet und umgibt den Stengel. Die Blattspreite ist gleichseitig dreieckig und dreifiedrig. Die Fiederblättchen sind noch mal einfach oder doppelt dreifiedrig oder die äußeren fünfblättrig, breit und am Grund rund. Die Fiederblättchenspitze ist rundstumpf gezähnt, der Rand zurückgerollt und die Unterseite gräulich.

Blüten: Die Blütenhülle wird aus vier oder fünf grünlichweißen und hautartigen Blättern gebildet. Es gibt viele Staubblätter, die etwa doppelt so lang wie die Blütenblätter sind. Die Staubfäden sind aufrecht, 3–5 mm lang und gelb. Es gibt 6–9 getrennte und in der Fruchtphase stiellose Fruchtblätter.

Blütezeit: Juni bis August.

Standort

Uferwiesen und -gebüsche, Laubwälder, Feldgräben und Schwarzerlenmoorwälder.

Allgemeine Verbreitung

Areale im nördlichen und westlichen Asien und in Europa.

Das Thaliktron hat Blätter wie der Koriander, aber fetter, und ein Stengelchen von der Dicke der Raute, an dem die Blätter stehen. Diese, fein gestossen, bringen als Kataplasma alte Geschwüre zum Vernarben. Es wächst am meisten im flachen Lande.

Eingetragen am 25.01.2016Aktualisiert am 27.01.2016 10:16:46